Fluglärmforum Süd
Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich
Fällanden, 14. Januar 2008
Lösung mit Deutschland und Gekröpfter Nordanflug für tragfähigen SIL unabdingbar:
SIL-Optimierung hängt in der Luft
ÑBevor der SIL-Optimierungsbericht ernsthaft diskutiert werden kann, muss
Klarheit ¸ber den Gekröpften Nordanflug und die Verhandlungsfortschritte mit
Deutschland bestehenì, erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums S¸d.
Der heute vom Bundesamt f¸r Zivilluftfahrt (BAZL) veröffentlichte SILOptimierungsbericht
hänge heute in der Luft. Es sei Aufgabe der Bundesräte
Micheline Calmy-Rey und Moritz Leuenberger sowie des BAZL hier umgehend zu
informieren. ÑDer wiederum verzögerte Entscheid ¸ber den Gekröpften
Nordanflug ist jetzt ¸berfälligì.
Das Fluglärmforum S¸d nimmt den vorliegenden SIL-Optimierungsbericht zur Kenntnis.
Eine Stellungnahme zuhanden der Konsultativen Konferenz und des Regierungsrats
des Kantons Z¸rich ist in Vorbereitung. Jedoch sind politisch tragbare Aussagen erst
dann machbar, wenn ¸ber die Aussichten, mit Deutschland eine Lösung zu finden,
Klarheit herrscht. Gleiches gilt f¸r den Gekröpften Nordanflug, der bewilligungsfähig ist
und der unter Entzug der aufschiebenden Wirkung sofort eingef¸hrt werden könnte.
Das Fluglärmforum S¸d stellt zudem fest, dass das Festhalten an der Möglichkeit einer
Pistenverlängerung als Langfristvariante sinnvoll ist, weil damit am wenigsten
Menschen mit Lärm betroffen werden.
Das Fluglärmforum S¸d ist die Plattform von 35 Gemeinden und Städte im S¸den des
Flughafens Z¸rich. Es vertritt ¸ber 300'000 Menschen in den Kantonen Z¸rich,
St. Gallen, Schwyz und Zug, welche alle von den illegalen S¸danfl¸gen betroffen sind.
Mit der Stadt Z¸rich ist der S¸den des Flughafens eines der dichtest besiedelten
Gebiete in der Schweiz.
Das Fluglärmforum S¸d setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln
die widerrechtlichen und volkswirtschaftlich schädlichen S¸danfl¸ge zu stoppen. Es fordert
die schnellstmögliche Einf¸hrung des Gekröpften Nordanflugs, der vom Bundesamt
f¸r Zivilluftfahrt als technisch machbar erklärt worden ist und weit weniger Menschen
neu mit Fluglärm belastet als in allen Regionen rund um den Flughafen.