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Fluglärmforum Süd
Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich
Fällanden, 19. Mai 2005
Fluglärmforum Süd fordert personelle Konsequenzen bei VR und Management:

Mit den Skyguide-Millionen wäre Gekröpfter Nordanflug längst bewilligungsfähig Die faktisch staatliche Flugsicherung Skyguide ist seit Monaten wegen Kapazitätsproblemen ausser Stand, den Gekröpften Nordanflug mit höchstem Tempo voranzutreiben, um weite Bevölkerungskreise im Kanton Zürich von unnötigen zusätzlichen Lärmbelastungen zu befreien. Jetzt wird bekannt, dass während Jahren Millionenbeträge für ein veraltetes technisches System ausgegeben worden sind, obwohl der Druck, das Südanflugproblem zu lösen, immer stärker auf Skyguide lastet. Mit diesen Mitteln wäre der Gekröpfte Nordanflug längst bewilligungsreif. Das Fluglärmforum Süd, die Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich, fordert vor diesem Hintergrund Konsequenzen bei Management und Verwaltungsrat von Skyguide.
„Mit einem Bruchteil der 55 Mio. Franken, welche die Verantwortlichen für ein veraltetes Überwachungssystem offensichtlich in den Sand gesetzt haben, hätte der Gekröpfte Nordanflug mit den besten Leuten innert kürzester Zeit realisiert werden können“ erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd, aufgrund der zu Tage getretenen Missstände erzürnt. Verantwortliche müssen Konsequenzen ziehen Das Fluglärmforum Süd nennt die Verantwortlichen für das neue Desaster in der Akte Skyguide: Skyguide-Direktor Alain Rossi er, Bundesrat Moritz Leuenberger als oberster Schirmherr von Skyguide und Verwaltungsratspräsident Guy Emmenegger,
der offensichtlich mit Leuenberger schon früh die Probleme besprochen hat. Leuenberger und Emmenegger liessen jedoch Monate und weitere Millionenverluste ins Land ziehen, bevor jetzt das Ende des „Fasses ohne Boden“ („Tages-Anzeiger“) beschlossen wird.